Aktualisiert am 26 Feb. 26 von

Poker-Grundlagen: Pay the Bubble

In einem Turnier direkt vor den Preisrängen auszuscheiden tut verdammt weh. Hin und wieder kommen bei Live-Turnieren Deals zustande, die genau diese Tragödie entschärfen sollen.





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Je mehr Spieler in einem möglichen Deal involviert sind, desto schwieriger wird es

In der Vergangenheit wurden bereits die drei häufigsten Arten von Deals an einem Final Table behandelt: ICM, Chip Chop und Deals, die auf dem Können und der Erfahrung der involvierten Spieler basiert. Heute geht es um Deals, die bereits vor dem Final Table abgeschlossen werden.

Niemand mag es, kurz vor dem Geld auszuscheiden, weshalb es zwei Möglichkeiten gibt, diese Tragödie an den Turniertischen zu vermeiden: "Saver Deals" und "Pay the Bubble".

In beiden Fällen wird vereinbart, dass derjenige, der bubbelt, eine Art Trostpreis bekommt. In der Regel wird das Buy-in zurückerstattet oder es gibt einen Mincash – somit geht der Bubble Boy nicht mit leeren Händen nach Hause.

Bei einem Saver-Deal wird das Geld für den Bubble Boy aus dem bestehenden Preispool entnommen, in der Regel wird es vom Hauptpreis abgezogen. Wenn beispielsweise 14 Spieler ins Geld kommen, das Buy-in $100 beträgt, der Mincash $200 und der Hauptpreis $2.000, einigen sich die Spieler darauf, $200 vom letztendlichen Gewinner zu nehmen, sodass ein 15. Spieler $200 bekommt und der Sieger $1.800.

Deals der Sorte "Pay the Bubble" laufen ähnlich ab, aber in einigen Fällen einigen sich die Spieler darauf, den fälligen Betrag direkt aus der eigenen Tasche zu zahlen – damit bleibt der Preispool unverändert. Im obigen Beispiel würden alle 15 Spieler $13,33 entrichten, damit der Bubble Boy $200 erhält und der letztendliche Gewinner immer noch $2.000.

Die breite Masse gegen die Big Stacks

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Besondere Deals, um die Tragödie an der Bubble zu entschärfen

Derartige Deals gibt es für meist nur bei Live-Turnieren und je mehr Leute noch im Rennen sind, desto schwieriger ist es, sie auszuhandeln. Sie sind in der Regel eine gute Sache für die kleineren Stacks am Tisch und schlecht für Spieler mit vielen Chips, denn während der Bubble-Phase werden die Shortstacks unter Druck gesetzt. So können die Big Stacks in dieser Phase häufig viele Chips generieren.

Die Bubble wird damit nicht beendet, sondern lediglich verschoben. Im obigen Beispiel beginnt die Bubble nicht bei 15 verbleibenden Spielern, sondern bei 16 Spielern, da der Akteur, der in dieser Position ausscheidet, leer ausgeht.

Saver-Deals tragen dazu bei, ein Turnier gesellig und freundlich zu halten und der soziale Druck ist nicht gering, solch einen Deal zu akzeptieren – insbesondere wenn die breite Masse mit kleineren Stacks auf die wenigen Leute mit größeren Stacks einredet. Ein guter Spieler mit vielen Chips sollte jedoch dankend mit einem Lächeln ablehnen, da Turniere oft an der Bubble gewonnen werden und man alles tun sollte, um einen Deal zu diesem Zeitpunkt zu vermeiden, der den Druck auf Shortstacks verringern könnte.

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